Über den BGH und den Bundestrojaner.

Gott steh uns bei. Vlt sollte ich auch m0n0wall anbeten und hoffen.

ch bezweifle mal, dass das LKA NRW die nötigen personellen Ressourcen und die Fachkompetenzen besitzt um derartiges durchzuführen.
Der Bundestrojaner ist de facto eine Hausdurchsuchung aus der Ferne. Eigentlich wäre der Aufwand geringer Beamten vor Ort zu schicken und dort einfach alles mitzunehmen was nach Speichermedium aussieht. Aber darum geht es ja garnicht.
Es geht um den Vollzugriff. Jederzeit. Nach Belieben.
Das kann man mit einer konventionellen Hausdurchsuchung nicht, die Freiheiten hat der Rechtstaat hier nicht. Also darf die Dame oder der Herr in grün nicht durch unsere Haustüre wenn ihm danach ist, sondern verschafft sich den Zugang über eine Leitung. Das ist ja schließlich was völlig anderes, und der Demokratie-liebende User hat keine Einwände weil ja nicht die Privatsphäre in seinen eigenen 4 Wanden verletzt wurde, sondern nur die Integrität meiner Klapperkiste mit Online-Zugang.

Und weil das so viel Arbeit ist, einen Beamten durch die Leitung zu schleusen, Sicherheitsbarrieren zu überwinden, könnten diese Schritte folgen:

- Jeder Bürger muss dem LKA einen Zugang gewähren. Das heisst: Wir müssen einen Account auf unserem Heimrechner einrichten (natürlich Passwort-geschützt, es darf ja nich jeder an meine Daten)

- oder wir fertigen Kopien unserer gesamten Festplatte an und der Blockwart kommt alle 4 Wochen und nimmt sich die Kopie mit, und durchsucht sie nach illegalen Inhalten.

Schöne, virtuelle Welt.

PS:
Was bedeutet eigentlich Willkür?

1.3.07 20:55

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